…bald geht’s weiter!

Leider war ich die letzten Monate zeitlich sehr eingeschränkt, sodass ich den Blog gleich zu Beginn wieder in den Winterschlaf versetzen musste.
Bald soll es aber weitergehen, die nächsten Artikel sind schon in Arbeit.

Euer Garry
——————————
– börsencrasher –

Werbeanzeigen

Geld an der Börse verdienen? Wär schon irgendwie geil…

…hab ich mir gedacht.

Ahnungslos – wie ich war – bin ich mit nicht mehr als diesem Gedanken einfach mal zu meinem Kundenberater bei meiner Hausbank gegangen und fragte, wie das denn so mit einem Aktiendepot ist und wieviel das kostet.

Kurz und knapp kam auf meine Frage auch die Antwort: „Die Depotführungsgebühren betragen 25 Euro* im Jahr und so ein fünftausend-Euro-Depot rentiert sich sowieso nicht.“ Da hat mich erstmal alle Euphorie verlassen, das Thema Börse somit für mich erledigt… zumindest für ein paar Jahre.

Aber irgendwie habe ich den Gedanken nie ganz aus dem Kopf verloren. Irgendwann bin ich mit einem Bekannten wieder auf das Thema gekommen und er hat mir ganz was anderes erzählt:

„Ja, ein Depot bei einer herkömmlichen Bank ist da unerschwinglich, aber schau dich mal online um. Mittlerweile gibt es viele Banken, die nur online ihre Dienstleistungen anbieten (-> Direktbanken**). Dort gibt es meistens Depots zum Nulltarif.“

Tatsächlich gibt es, wenn man über einschlägige Suchmaschinen nach „online depot“ sucht, gleich mal über 100 Millionen Treffer. Bekanntere Anbieter sind hier zum Beispiel Targobank, comdirect, ing-diba oder CortalConsors***. Die Depotverwaltung ist bei vielen Online-Anbietern kostenlos, es entstehen also keine Fixkosten, die gedeckt werden müssen. Lediglich die Handelsgebühren müssen bezahlt werden, also Kosten, die erst anfallen, wenn ihr wirklich Aktien handelt. Allerdings könnt Ihr diese dann wieder gegen den Gewinn, den Ihr – hoffentlich – erwirtschaftet, rechnen. Meistens gibt es sogar noch einen Willkommensbonus, eine Gutschrift oder sogenannte „free trades“, also einen Erlass der Handelsgebühren für eine bestimmte Anzahl von Käufen/Verkäufen. Einzige Voraussetzung für ein solches Depot ist meistens ein bei der gleichen Bank gehaltenes Verrechnungskonto – meistens ein Tagesgeldkonto – das dann aber auch kostenlos und minimal verzinst ist. Der Antrag dafür erfolgt meistens zusammen mit der Depoteröffnung.

Bei den meisten Anbietern gibt es im Prinzip keine oder nur sehr eingeschränkte Beratung, meist per Telefon oder Kontaktformular. Auch eine Filiale werdet Ihr von diesen Banken nicht finden. Wer sich also nicht intensiv mit dem Thema beschäftigen will, sollte dann eher auf eine herkömmliche Bank zurückgreifen oder ganz die Finger davon lassen.

Den ersten Schritt könnt Ihr also schon mal gehen: Eine Bank mit Depotverwaltung suchen, die Euch überzeugt und der Ihr vertraut.

Die weiteren Schritte folgen demnächst.

Euer Garry


– börsencrasher –


 

*Betrag willkürlich gewählt, an die genauen Kosten kann ich mich leider nicht mehr erinnern

**Definition findet sich hier: Gabler Wirtschaftslexikon

***Die Aufzählung ist natürlich nicht abschließend, es gibt noch viele gute andere. Ich will damit auch keine Werbung machen oder Euch bei Eurer Wahl irgendwie beeinflussen. Das sind wirklich nur Beispiele

Motivation zu diesem Beitrag

Hattet Ihr nicht auch schon immer den Traum, ein Millionär an der Börse zu werden?

Hört sich ja ganz schlicht an: Einfach für ein paar Euros Aktien kaufen, nichts machen und nach einer kurze Zeit später hat sich der Wert verzehnfacht, verhundertfacht, vervielfacht, usw…

FALSCH! So wie man es im TV sieht oder im Internet diese Märchengeschichten liest oder vom Freund eines Freundes eines Freundes gehört hat, dass dieser wiederum sicher denjenigen Millionär kennt, ist es nämlich nicht.

Den Traum vom Millionär solltet Ihr für den Anfang vielleicht mal hinten an stellen. Vorerst sollte das Ziel sein, aus Eurem Vermögen mehr Rendite zu holen, als Ihr auf Tagesgeldkonten bekommt.

Genau dieses Ziel hat mich dazu bewogen, mich mit der Börse, Aktien und allem was so dazu gehört zu befassen. Nachdem ich jetzt ein paar Jahre selbst Erfahrung an der Börse gesammelt habe – und meiner Meinung nach sogar einigermaßen erfolgreich, – möchte ich Euch mit diesem Blog auch daran teilhaben lassen.

Wenn Ihr Euch dann selbst dazu entschließt, ein paar Tipps anwendet und dann auch noch Glück (ja, das gehört natürlich auch ein bisschen dazu) habt, klappt es vielleicht doch irgendwann mit der Million.

In meinen nächsten Beiträgen werde ich Euch über meine Ersten Schritte in Richtung Aktieninhaber erzählen.

Also dann: Viel Erfolg!

Euer Garry


– boersencrasher –